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Problemlösungen

Ich bin grad sooooo begeistert von unserer kleinen F(l)edermaus! 🙂 Er lag zwischen uns und spielte mit dem neuen Buch, dass er von seiner Tante geschenkt bekam. Total konzentriert. Dann warf er es aus seiner direkten Reichweite. Als er merkte, dass „auf dem RĂŒcken liegen und danach greifen“ nicht mehr reichte, um die Entfernung zu ĂŒberbrĂŒcken, drehte er sich auf die Seite. Er versuchte es vier oder fĂŒnf mal, aber er kam noch nicht ran. Also schnaufte er, sah den Propheten an und beschwerte sich bei ihm. Dieser reagierte jedoch nicht sofort wie gewĂŒnscht – er gab ihm das Buch nicht, denn wenn die kleine F(l)edermaus sich auf den Bauch gedreht hĂ€tte, wĂ€re er von allein rangekommen. Als der LĂŒtte merkte, dass sein Nölen nicht zum Ziel fĂŒhrte, sah er erneut zu seinem Papa und hustete. NachdrĂŒcklich und ein bisschen leidend. 😉 Der Prophet gab ihm das Buch jedoch noch immer nicht. Also Ă€nderte die kleine F(l)edermaus die Taktik: er sah mich an, klopfte mir aufs Knie, um auch wirklich meine Aufmerksamkeit zu haben und nölte ein bisschen. Auch ich gab ihm das Buch nicht, denn wie gesagt – er kann sich auf den Bauch drehen, und wĂ€re dann super rangekommen. Es folgte, was folgen musste: das Baby hielt meinen Blick mit seinem fest und hustete. NachdrĂŒcklich und divenhaft 😉 Ich unterdrĂŒckte ein Kichern und ermunterte ihn stattdessen, es noch mal allein zu versuchen. Die kleine F(l)edermaus drehte sich noch mal auf die Seite, der Prophet gab dem Buch einen winzigen Schubs und *schwupps* hatte unser Sohn sein Ziel erreicht und grinste stolz. Ich find das so krass, dass er nicht aufgab, sondern einen neuen Lösungsweg nach dem anderen ausprobierte, bis er das hatte, was er wollte. Da soll mir nochmal wer mit „Babys können nix, die sind rein impulsgesteuert“ kommen!

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