Endspurt

Wir stecken bis über beide Ohren im Umzug. Es sind jetzt schon über 30 Kisten gepackt und es ist kein Ende in Sicht.

Im Wohnzimmer muss meine Schreibtischhälfte noch aussortiert und verpackt werden, das Kinderzimmer ist fertig, im Bad muss – genau wie bei unseren Nachttischen – noch sortiert werden. Flur, Küche und Abstellraum (Räumchen) haben wir noch nicht einmal angefangen. Diese Woche werde ich definitiv noch Kisten besorgen müssen.

Im Haus selbst sieht es besser aus. Der Vermieter hat Fußböden legen lassen, zwei ganz tolle Freunde von uns kümmerten sich um den Rest. Der Punk übernahm die komplette Organisation der Arbeiten im Haus, so dass wir uns da keinen Stress machen mussten. (Danke!! ♥) Es wurde gestrichen, Leitungen verlegt (im Hauswirtschaftsraum befanden sich Strom und Wasser an den entgegengesetzten Enden des Raumes), und ein Abwasserrohr gezogen, damit wir die Spülmaschine an meinem Wunschort aufstellen können. Und ganz nebenbei baute der Punk uns noch ein maßgeschneidertes Bett ins neue Schlafzimmer. Jungs, ihr seid super!!!

Am Samstag war ich im Haus und half. Die kleine F(l)edermaus blieb beim Papa und ganz entgegen der Befürchtungen (er zahnt und fiebert und war die Tage davor sehr anhänglich, wenn ich da war. Mein Honigjunge – sehr süß, sehr klebrig.) klappte das ganz wunderbar. Er schlief lange (halb neun, das ist neuer Rekord glaube ich) und ich verließ die Wohnung, noch bevor er wach wurde. Während ich tapezierte, besuchten meine Männer eine Freundin und hatten dort viel Spaß. Am Abend vermisste ich mein Kind sehr schmerzlich, er zeigte sich fast gänzlich unbeeindruckt, dass ich wieder da war 😉 Papa kann das nämlich auch ganz toll und ich freue mich für meinen Mann, da man richtig sieht, dass die Vater-Sohn-Bindung wieder ein Stück enger geworden ist.

Es wird noch mal still hier, bei all dem Umzugschaos.

Categories: Immer dieselbe Leier