Von Enthaltsamkeit

Heute nur ganz kurz, weil die Zeit knapp ist: vielleicht hat es der eine oder andere schon gemerkt, ich habe mein Facebook-Konto deaktiviert.

Tatsächlich habe ich es sogar löschen lassen, aber bis das durch ist, dauert es ja eine Weile. Die Entscheidung rührt zum einen von den neuen Datenschutzbestimmungen* her, die mit Ende des Monats eintreten und denen man automatisch zustimmt, wenn man sein Konto beibehält und zum anderen ist Facebook einfach ein unglaublicher Zeitfresser. Es kostet Zeit, Kraft und Ressourcen, die ich gerade einfach nicht über habe. Und da ich seit Dezember eh so gut wie nicht mehr online war dort, habe ich jetzt eben Nägel mit Köpfen gemacht. Vielleicht findet man mich irgendwann mal bei Diaspora, vielleicht aber auch nicht, mal sehen 🙂

Im Zuge dessen habe ich meine Twitter-App ebenfalls vom Handy gelöscht. Ich behalte meinen Account, werde jetzt aber erstmal eine Weile offline sein. Die wichtigen Leute haben meine WhatsApp-Nummer, die anderen… och, der Blog hier hat ein Kontaktformular, und ich versuche weiterhin, täglich zu bloggen 🙂

See you!

 

*ja, ich bin mir dessen bewusst, dass sich soviel nicht ändert. Und mal ehrlich, personalisierte Werbung ist mir ziemlich egal, wozu gibt es Werbeblocker, und auch, dass die Daten an Dritte weitergegeben werden, ist mir durchaus klar. Überhaupt, ich bin eh gläsern, ich blogge, ich twittere und ich trage ein Android-Handyy mit mir rum, dass jede Sekunde mein Bewegungsmuster aufzeichnet und weitergibt, da mach ich mir keine Illusionen. Aber das FB jetzt Freunden (oder Menschen, in deren Freundesliste ich bin, weil ich irgendwann mal den Hund der Nachbarin des Arztes von denen gefüttert habe – ihr versteht schon, Menschen eben, mit denen man nur ganz am Rande zu tun hat) ganz direkt sagt, wo ich bin – nee danke, das muss ich dann doch nicht haben. Ein paar Geheimnisse darf Frau ja wohl behalten, ne?

Categories: Immer dieselbe Leier