Zaubersand

Der Zauber- oder auch Mondsand ist eine famose Idee, um die taktile Wahrnehmung zu fördern.

Es handelt sich dabei um kinetisches Material. Der Sand ist also weder trocken noch nass, wodurch er sich wunderbar zum Spielen in der Wohnung eignet. Da er eben feucht ist und nicht so trocken wie normaler Spielsand ist, krümelt er (theoretisch) weniger und staubt nicht so. Gleichzeitig ist Mondsand aber trocken genug, um locker und feinkörnig zu sein. Durch diese Eigenschaften haftet er unter Druck perfekt aneinander, so dass man leicht komplette Skulpturen formen kann. So lassen sich in Windeseile ganz tolle Sandburgen herstellen.
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Sucht man Zaubersand im Internet, stolpert man schnell über die nahezu unverschämt teuren Preise. Aber ich habe eine gute Nachricht: der Spielsand ist kinderleicht herzustellen und kostet dann umgerechnet für ein Kilo nicht mal einen Euro!

Man braucht:

– 8 Teile Mehl
– 1 Teil Öl

Optional:

– Lebensmittelfarbe zum Färben
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Mischt das Mehl mit dem Öl, bis sich eine krümelige Konsistenz ergibt. Ein Mixer oder eine Küchenmaschine sind hier sehr hilfreich. Bei Kindern in der oralen Phase empfiehlt es sich, ein gutes Lebensmittelöl zu verwenden. Stecken eure Kinder nicht mehr alles in den Mund, kann auch auf Mandelöl oder ähnliche Öle zurück gegriffen werden. Oder wie wäre es mit Kokosöl? Das kostet zwar ein bisschen mehr, duftet dafür dann aber himmlisch!

Wer mag, mischt noch Lebensmittelfarbe hinzu, um bunten Sand herzustellen. Das war’s. Wirklich. Ganz einfach, chemiefrei und man weiß, was drin ist.

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