Wie wir einmal kurzfristig einen Reboarder kauften

Das war nämlich so: ursprünglich war der neue Autositz für die kleine Fledermaus noch gar nicht geplant. Das wir ihn dieses Jahr noch würden kaufen müssen, war klar. Im Hirn abgespeichert war das jedoch für irgendwann nach Freakstock, also so im August. Mir kommt das Baby ja auch immer ungeheuer winzig vor, bei den U-Untersuchungen kratzt er in Größe und Gewicht jedesmal immer an den unteren Kurven und so war ich extrem überrascht, als er beim Abholen meiner Nichte am Mittwoch so sehr weinte und sich gegen die Schale wehrte. Müde, dachte ich noch, schließlich passte die Schale zwei Tage vorher noch, und machte mir weiter keine Gedanken drum. Abends auf der Rückfahrt dann dasselbe Spiel. Er wehrte sich massiv, drückte den Rücken durch, rutschte mehrfach fast aus der Schale und weinte. Als er am Donnerstag wieder so reagierte, sahen wir uns das Ganze mal näher an. Die Schale passt zwar noch in der Länge – die kleine Fledermaus hat noch 2 Finger breit Platz nach oben – aber in den Schultern ist sie reichlich eng. Bequem ist irgendwie anders, und da wir morgen nach Hamburg, Sonntag meine Nichte wieder heim und Montag mit dem Auto in den (sehr spontanen) Urlaub fahren wollten, war das kein haltbarer Zustand. Schon vorher waren wir uns darüber einig, dass der Kleine solange wie möglich rückwärts fahren sollte, weil es eben sicherer ist, und so schickten wir kurzentschlossen eine Nachricht an die Zwergperten mit der Bitte um Hilfe. Der Fachhändler reagierte sofort und bot uns für heute einen Termin an. Aufgrund Alter, Gewicht, Statur und der Tatsache, dass das Baby noch nicht selbständig sitzt, kam nur eine Handvoll Sitze in Frage. Das fand ich ganz gut, so war die Auswahl eingeschränkt und wir konnten uns nicht verzetteln 😀 Letzten Endes wurde es dann der MaxiCosi 2wayPearl – der passt locker in unser Auto und bietet dem Kind neben der Sicherheit auch eine gute Aussicht 😉 (Foto reich ich dann morgen nach. Vielleicht. 😀 )

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