Problemlösungen

Ich bin grad sooooo begeistert von unserer kleinen F(l)edermaus! 🙂 Er lag zwischen uns und spielte mit dem neuen Buch, dass er von seiner Tante geschenkt bekam. Total konzentriert. Dann warf er es aus seiner direkten Reichweite. Als er merkte, dass „auf dem RĂŒcken liegen und danach greifen“ nicht mehr reichte, um die Entfernung zu ĂŒberbrĂŒcken, drehte er sich auf die Seite. Er versuchte es vier oder fĂŒnf mal, aber er kam noch nicht ran. Also schnaufte er, sah den Propheten an und beschwerte sich bei ihm. Dieser reagierte jedoch nicht sofort wie gewĂŒnscht – er gab ihm das Buch nicht, denn wenn die kleine F(l)edermaus sich auf den Bauch gedreht hĂ€tte, wĂ€re er von allein rangekommen. Als der LĂŒtte merkte, dass sein Nölen nicht zum Ziel fĂŒhrte, sah er erneut zu seinem Papa und hustete. NachdrĂŒcklich und ein bisschen leidend. 😉 Der Prophet gab ihm das Buch jedoch noch immer nicht. Also Ă€nderte die kleine F(l)edermaus die Taktik: er sah mich an, klopfte mir aufs Knie, um auch wirklich meine Aufmerksamkeit zu haben und nölte ein bisschen. Auch ich gab ihm das Buch nicht, denn wie gesagt – er kann sich auf den Bauch drehen, und wĂ€re dann super rangekommen. Es folgte, was folgen musste: das Baby hielt meinen Blick mit seinem fest und hustete. NachdrĂŒcklich und divenhaft 😉 Ich unterdrĂŒckte ein Kichern und ermunterte ihn stattdessen, es noch mal allein zu versuchen. Die kleine F(l)edermaus drehte sich noch mal auf die Seite, der Prophet gab dem Buch einen winzigen Schubs und *schwupps* hatte unser Sohn sein Ziel erreicht und grinste stolz. Ich find das so krass, dass er nicht aufgab, sondern einen neuen Lösungsweg nach dem anderen ausprobierte, bis er das hatte, was er wollte. Da soll mir nochmal wer mit „Babys können nix, die sind rein impulsgesteuert“ kommen!

Categories: Dein Anblick

Monatsbericht #6

Happy Birthday mein Schatz! Heute bist du genau sechs Monate alt.

Jeden Abend schlĂ€fst du bei uns ein und jeden Morgen weckst du uns noch bevor der Wecker deines Papas klingelt. Du bist eben ein FrĂŒhaufsteher – die Tage, wo du mal bis 8 Uhr schlĂ€fst, können wir an einer Hand abzĂ€hlen. SpĂ€testens halb sieben stehen wir also auf – gegen 8 bist du dann aber schon wieder mĂŒde und machst dein Nickerchen. So zieht sich das durch den Tag – du schlĂ€fst 30-60 Minuten und bist dann 90-120 Minuten wach. Das ist ein Rythmus, mit dem wir gut leben können. Zumal dein Papa und ich uns das Wochenende jetzt aufteilen, so dass jeder mal ausschlafen kann. An meinen Tagen bringt dein Papa dich zum Stillen, wenn du Hunger hast, und nimmt dich danach wieder mit. Das klappt recht gut, solange ich mich nicht im Wohnzimmer blicken lasse 😉

Du bist ein kleiner Pedant und brauchst ein festes Setting, um tagsĂŒber in der Wohnung einzuschlafen. Sobald du weißt, dass ich wach bin, bestehst du darauf, dass ich dich ins Bett bringe. Ich lege dich in deine Federwiege und reiche dir zuerst den Schnuller. Dann lege ich das SeidenpĂŒppchen an deine linke, das Schnuffeltuch an deine rechte Wange. Ohne Decke schlĂ€fst du nicht, also wirst du zugedeckt. Diese Reihenfolge mĂŒssen wir einhalten, sonst bist du nicht zufrieden. Mittlerweile klappt es aber auch immer mal wieder, dass dein Papa dich hinlegen darf, was wirklich super ist. Draußen schlĂ€fst du in der Trage lĂ€ngst nicht mehr so schnell ein wie frĂŒher, aber das ist okay – die Welt ist einfach zu spannend!

Wir tragen immer noch ausschließlich, wenn wir unterwegs sind und genießen das sehr. Immer öfter sitzt du jetzt dabei auf meinem RĂŒcken und schaust dich neugierig um. Bald möchte ich so mit dir mal Straßenbahn fahren – ich bin gespannt, wie du das findest.

Du erforschst deine Welt und wirst immer mobiler. Zwar ist an krabbeln noch nicht zu denken und auch robben ist noch nicht in Sicht, aber was macht das schon! Du kugelst dich munter durch die Gegend und hast heute morgen entdeckt, dass du dich damit gezielt durch den Raum bewegen kannst. So lagst du auf einmal grinsend neben mir und warst total stolz!  ♄ Immer öfter wirfst du nun deine Beine in die Luft und betastest deine Schienbeine. Weiter kommst du noch nicht, aber wir haben ja Zeit. DafĂŒr ist deine Auge-Hand-Koordination super. Alles, was du greifst, steckst du gezielt in den Mund. Im Halbschlaf mĂŒssen wir dir immer seltener den Nuckel geben – wenn du ihn willst, holst du ihn dir einfach selbst. 🙂

Seit drei Wochen praktizieren wir Beikost und du liebst es. Du sitzt bei uns am Tisch und futterst einfach von allem, was wir auch essen. Wir fĂŒttern dich nicht, sondern du isst selbst. Was du möchtest, wieviel du möchtest. Dabei trinkst du auch aus eibem offenen Becher und nutzt Besteck – bei Kartoffelbrei zum Beispiel lege ich dir den gefĂŒllten Löffel hin und du steckst ihn selbst in den Mund. Es ist natĂŒrlich ein Riesenchaos – aber auch ein Riesenspaß!  😀 Du bist so stolz, wenn du etwas isst, was auch die Großen essen, und wir sehen dir unheimlich gern dabei zu. Ich bin schon gespannt, was die Ärztin ĂŒbermorgen bei der U5 dazu sagen wird 😉

Mein kleines großes schwarzes GlĂŒck – du erhellst unser Leben und wir geben dich nie wieder her.

Categories: Dein Anblick

Addicted to Flausch

Der Grund, warum ich diese Woche wenig bis gar nicht gelesen habe, lĂ€sst sich auf meinem Kopf wieder finden. Seit die kleine Fledermaus bei uns ist hatte ich nĂ€mlich bisher keine Zeit (und Lust. Und Motivation. Ähem.), mich um meine Dreads zu kĂŒmmern. Zwischenzeitlich fing ich an, Abend fĂŒr Abend die offenen Spitzen zu schließen – immerhin sind meine Dreads jetzt schon zwei Jahre alt und ich wollte eine VerĂ€nderung – aber nach der HĂ€lfte hatte ich keine Lust mehr und verschob den Rest auf spĂ€ter. Und verschob es, und verschob es…

So konnte das nicht weitergehen, also schnappte ich mir meine gefilzten Extensions und fing an, meine Dreads zu verlĂ€ngern. Dazu nutzte ich ein heißgeliebtes und wohlgehĂŒtetes SchĂ€tzchen aus meiner Kammzugkiste. Vier Jahre lang lag er darin, wurde gekuschelt und gestreichelt und ich wartete auf DAS perfekte Projekt. Was könnte schöner sein, als mir daraus Dreads zu filzen? Die schönste Art, Wolle zu tragen ♄

Vorher:

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Nachher:

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Sie sind jetzt doppelt so lang wie vorher und ich liebe liebe liebe es! ♄

Categories: Immer dieselbe Leier

Leseliebe #3

Zwar fast zwei Wochen zu spĂ€t, aber was soll’s 🙂

Im MĂ€rz habe ich nicht viel gelesen. Ich war abends oft viel zu mĂŒde, tagsĂŒber haben mich andere Dinge beschĂ€ftigt (böses Threes!) und so hinke ich der Challenge „etwas“ hinterher. Hust. Ich las Baby led weaning und ein wenig in den Klingenromanen, das war es. Meine Liste sieht also wie folgt aus:

1/52 Im Land des Korallenbaums
2/52 TrÀume statt TrÀnen
3/52 Tribute von Panem – tödliche Spiel
4/52 Tribute von Panem 2 – gefĂ€hrliche Liebe
5/52 Tribute von Panem 3 – flammender Zorn
6/52 Betty und ihre Schwestern
7/52 First Law – Kriegsklingen
8/52 First Law 2 -Feuerklingen
9/52 Baby led weaning – das Grundlagenbuch

Ich muss mich jetzt echt mal ranhalten, ich hĂ€nge schon vier BĂŒcher hinterher 😉

Categories: Der Poet