33+1: Betreuungschaos (seufz)

Grade kam ein Anruf aus dem Geburtshaus. Ob man meinen Termin verschieben könne? Kein Problem, sag ich, und erfasse erst nach dem Anruf die Bedeutung der Bitte. Es hat sich nämlich mal wieder was geändert in meinem Betreuungsteam.

Eigentlich ist das Ganze so geplant: es machen sechs Hebammen Geburtshilfe in dem Haus, diese sechs Hebammen sind aufgeteilt in zwei Teams a drei Frauen. Je nachdem, wer Bereitschaft hat, wenn es losgeht, wird angerufen und betreut eine Geburt bis zum Ende.

Ich lernte also nach und nach alle drei Hebammen kennen. Nun geht aber eine dieser Hebammen ab Oktober ins Sabbatjahr und wird durch eine andere ersetzt, so dass der „Betreuungsschlüssel“ von drei Hebis zu einer Schwangeren wieder gegeben war. Ich lernte also eine vierte Hebamme kennen und fand sie recht sympathisch. Eine Woche später hieß es, die Teams würden nun doch anders aufgeteilt und die dritte Stelle in „meinem“ Team werde von einer anderen Hebamme ausgefüllt als ursprünglich geplant. So lernte ich letzte Woche dann die fünfte Hebamme kennen.

Jetzt gerade stellte sich heraus, dass auch diese Hebamme nicht im Team bleiben würde und die einstmalige Dreiergruppe nun erstmal zu zweit arbeiten würde. Schlussendlich lernte ich also insgesamt fünf Frauen kennen, von denen aber nur zwei übrig blieben. Ich hoffe, dass bleibt jetzt so – bei aller Abneigung gegen eine Geburt im Krankenhaus habe ich nämlich keine Lust, den kleinen Poltergeist allein zu kriegen >.

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