DANKE!!!

Vom Handy aus ist bloggen relativ mühsam (mein PC ist hinüber), aber ich wollte trotzdem mal ein dickes DANKESCHÖN los werden! Seit Bekanntgabe der Schwangerschaft erfahren der Prophet und ich von allen Seiten massiv Unterstützung. Wollte ich alle Menschen aufzählen, die Liste wäre mit Sicherheit nicht vollständig, daher versuche ich es gar nicht erst 😉

Da kamen Päckchen, die viel viel mehr als den besprochenen Inhalt enthielten, geliebte Tragetücher wurden an uns verliehen (oder extra neu gekauft), meine halbe Wochenbettausstattung kommt aus meiner Timeline. Gestrickte Herzstücke wurden uns geliehen, andere neben einer Unzahl an Tüchern sogar ganz überlassen, Babyschale und Beistellbett ebenfalls, der Wunsch-Windeleimer großzügig gesponsert und Klamöttchen brauchen wir auch erst ab Größe 74 selbst kaufen. Meine Schwestern packten ein derart umfangreiches „Baby & junge Eltern“ Care Paket, dass wir quasi bis auf den Fall der spontanen Selbstentzündung des Poltergeistes für alle Eventualitäten gerüstet sind. Meine Nichten und Neffen spendeten einen Teil des Taschengeldes für ein entzückendes Mobile. Herzmenschen opfern Zeit, sind offen für alle meine Fragen und bieten immer wieder an, für uns zu  kochen. Unbezahlbar auch die guten Gedanken und Gebete, die uns begleiten.

Große Liebe hier für euch da draußen ♥

Categories: Trinklied

30 Tage to go – auf zum heiteren ET-Raten

Ursprünglich wollten wir den errechneten Geburtstermin nicht öffentlich machen, um Nachfragen wie „isser schon da, hast du schon Wehen, bist du grad im Krankenhaus?“ zu entgehen. Andererseits werden wir so vielleicht nicht ab Mitte Oktober mit täglichen Anrufen bombadiert 😉 Und außerdem macht es ja auch irgendwie Spaß, anhand der Wochenangaben in den letzten Posts könntet ihr euch den Termin ja eh errechnen und es ist ne gute Möglichkeit zu sehen, wer hier eigentlich alles so mitliest *gg* :-p

Also gibt es dann jetzt auch im Hause Federschwarz das allseits beliebte heitere Termine raten 🙂

Hier sind die Hintergrundinfos:

♡ der errechnete Termin (laut FA/Geburtshaus und NFP) ist der 22.10.2013
♡ es ist mein erstes Kind, geplant ist eine natürliche Geburt im Geburtshaus
♡ ich selbst kam 10 Tage zu früh auf die Welt und es war eine natürliche Entbindung
♡ beim Propheten wissen wir nicht, ob er pünktlich war
♡ beim letzten Ultraschall wurde der kleine Poltergeist auf etwa 2500 Gramm und 42 cm Länge geschätzt, allerdings war das Freitag vor einer Woche und aktuellere Daten wird es wohl nicht geben, da ich jetzt nur noch Vorsorgen bei der Hebamme habe
♡ das geschriebene CTG war völlig unauffällig und der kleine Poltergeist lag bisher immer innerhalb jeder Statistik
♡ der Kleine liegt schon seit Wochen brav mit dem Kopf nach unten und zeigt keine Tendenzen, dass wieder zu ändern
♡ ich habe seit ein paar Tagen bei jedem Schritt ein fieses Stechen im Schambereich, dass wohl nicht von der Symphyse herrührt (Senkwehen?)
♡ Vorwehen treten hier spürbar auf und häufen sich die letzten Tage
♡ bis auf sehr nervige Herzrythmusstörungen habe ich keinerlei Probleme
♡ der Bauch ist immer noch sehr kugelig und hoch, aber manchmal fühlt es sich an, als ob ich den Kopf deutlich im Becken spüre
♡ ich hätte nichts dagegen zu übertragen, ich fände ein Halloweenbaby auch ganz schön 😉
♡ So ich ihn vertrage, fange ich morgen mit Himbeerblättertee an

Die Regeln:

– Ich werde mir eine Kleinigkeit überlegen, die es zu gewinnen gibt – seht es mir nach, falls ich es vergesse 😉
– getippt werden darf bis zum 15. Oktober 2013
– jeder nur ein Kreuz 😉
– gewonnen hat der, der am dichtesten dran ist
– mehrere Tips für einen Termin sind selbstverständlich möglich

Viel Spaß beim Rätseln wünschen wir 🙂

Die Tipps:

12.10. Maus
18.10. Evilente
19.10. Frau PN
21.10. Herzchaosmama
22.10. Janine
24.10. Madame Mim und ihr Ritter, Akascha
25.10. Annie, Tinkerbells
27.10. Blumenpost
28.10. Frau Muemmel
30.10. Jukefrosch
31.10. Frau Perle
01.11. Nian

Categories: Dein Anblick

Von eigener Wahrnehmung (34+4)

Vor 15 Wochen, bei exakt 19+4, da sah mein Bauch so aus:

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Heute, 15 Wochen später, hat sich viel getan. Die Rundung ist größer geworden, der Bauch schwerer, der Nabel nicht mehr so tief. Und noch etwas ist passiert: ich verwandelte mich in ein Zebra 😉 Ein oftmals schnaufendes, unter Atemnot leidendes, nach dem Aufstehen erstmal nur winzige Trippelschritte könnendes Zebra.

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Ja, ich zeige hier ganz ungeniert meinen Bauch, der mittlerweile mehr als nur den einen Riss aufweist, den mir meine große Schwester neckischerweise gewünscht hat 😉 Mag sein, dass sich jetzt einige von euch peinlich berührt abwenden (hah! Wartet ab, bald blogge ich womöglich über schlimmere Dinge wie Schleimpropf, Wochenfluss und rissige Brustwarzen :-p ), mag sein, dass mich jetzt ein paar von euch für mutig befinden.

Tatsächlich hat es mich aber keinen Mut gekostet, diese Bilder zu zeigen. Um genau zu sein – mögen mich einige von euch ruhig dafür steinigen – fand ich mich noch nie in meinem Leben so schön wie jetzt grade. Das liegt zum Teil am Propheten, der jeden neuen Schwangerschaftsstreifen mit einem verträumten Lächeln begrüßte, zum anderen aber auch einfach an der Tatsache, dass ich mit deutlichem Übergewicht in die Schwangerschaft startete und es ungemein genieße, enge Sachen tragen zu können, ohne dafür blöde Blicke zu kassieren. Früher kamen mir die Blicke so vor: „seht euch die Dicke in den zu engen Sachen an“. Heute ist es eher „aaaaaw, seht euch die strahlende Schwangere an!“ 🙂 Mit jedem zugenommenen Kilo stieg auch mein Selbstwertgefühl,  und ebenso, wie die Zahl auf der Waage nach oben kletterte, kletterte auch mein Selbstbewusstsein in die Höhe.

Ich genieße die Schwangerschaft ungemein und ich bin sehr sehr gern schwanger. Mein Körpergefühl änderte sich extrem – klar nervt der Bauch, er ist riesig und groß und schwer und hinderlich und sorgt dafür, dass mein Herz regelmäßig aus dem Takt gerät (Memo an mich: über Wehwehchen bloggen), aber gleichzeitig sorgt er dafür, dass ich mich unglaublich wohl fühle. Rund, prall, mit Formen, die pures Leben ausstrahlen. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, ohne großartig esoterisch-spirituell-abgedreht zu klingen, aber im Grunde genommen ist es genau das: Weiblichkeit, Mutterschaft, Leben. Um mich auch später an dieses Gefühl zu erinnern, haben wir heute einen Gipsabdruck vom Bauch gemacht. (Die Geschichte, wie ich beim ersten Versuch bühnenreif in Ohnmacht fiel und dem Propheten damit einen Mordsschrecken einjagte, erzähl ich dann, wenn ich den Abdruck hier fertig zeige, ja?) Der zweite Versuch glückte dann aber:

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Je näher der Zeitpunkt der Entbindung rückt, desto nervöser sollte ich sein, könnte man meinen. Bisher habe ich keine Angst vor der Geburt. Ich weiß, dass das in mir steckt, dass ich dazu gemacht bin, Leben zu schenken. Momentan freue ich mich auf diesen Akt, der mir zeigen wird, zu was mein Körper in der Lage ist. Deshalb möchte ich so gerne auf natürlichem Weg entbinden. Ich vertraue darauf, dass mein Körper weiß, was er tut. Einige finden das vielleicht bekloppt, die Mehrfachmütter unter euch werden vielleicht lächelnd so etwas wie „gesegnet seien die Unwissenden“ murmeln und wieder andere stimmen mir zu. Hachjanun – muss ja jede(r) für sich selbst wissen, was und wie, ob Fotoshooting oder Gipsabdruck, PDA oder nicht, *setze hier ein, was immer du magst* Ich erzähl hier meine ganz subjektive Wahrnehmung, ohne Wertung für andere Wege. 🙂

Categories: Dein Anblick

33+1: Betreuungschaos (seufz)

Grade kam ein Anruf aus dem Geburtshaus. Ob man meinen Termin verschieben könne? Kein Problem, sag ich, und erfasse erst nach dem Anruf die Bedeutung der Bitte. Es hat sich nämlich mal wieder was geändert in meinem Betreuungsteam.

Eigentlich ist das Ganze so geplant: es machen sechs Hebammen Geburtshilfe in dem Haus, diese sechs Hebammen sind aufgeteilt in zwei Teams a drei Frauen. Je nachdem, wer Bereitschaft hat, wenn es losgeht, wird angerufen und betreut eine Geburt bis zum Ende.

Ich lernte also nach und nach alle drei Hebammen kennen. Nun geht aber eine dieser Hebammen ab Oktober ins Sabbatjahr und wird durch eine andere ersetzt, so dass der „Betreuungsschlüssel“ von drei Hebis zu einer Schwangeren wieder gegeben war. Ich lernte also eine vierte Hebamme kennen und fand sie recht sympathisch. Eine Woche später hieß es, die Teams würden nun doch anders aufgeteilt und die dritte Stelle in „meinem“ Team werde von einer anderen Hebamme ausgefüllt als ursprünglich geplant. So lernte ich letzte Woche dann die fünfte Hebamme kennen.

Jetzt gerade stellte sich heraus, dass auch diese Hebamme nicht im Team bleiben würde und die einstmalige Dreiergruppe nun erstmal zu zweit arbeiten würde. Schlussendlich lernte ich also insgesamt fünf Frauen kennen, von denen aber nur zwei übrig blieben. Ich hoffe, dass bleibt jetzt so – bei aller Abneigung gegen eine Geburt im Krankenhaus habe ich nämlich keine Lust, den kleinen Poltergeist allein zu kriegen >.

Categories: Dein Anblick