Einkaufsliste

So liebe Mamis, ich brauch jetzt mal eure Hilfe 🙂

am Anfang der Schwangerschaft haben wir uns natürlich so unsre Gedanken gemacht, was wir kaufen müssten und was nicht. Ich habe Erstlingsausstattungslisten gewälzt, kopiert, überlegt, gestrichen… Jetzt steht die Liste einigermaßen fest, vieles davon haben wir schon, einiges müssen wir noch besorgen. Leider ist unser Budget relativ knapp (dieses Kryptikdings ist immer noch nicht ausgestanden und mittlerweile leider ganz schön teuer >:-( ) und damit wir nicht alles auf einmal holen müssen, haben wir es auf mehrere Monate aufgeteilt.

Mögt ihr mal drüber guggen und sagen, was man davon unbedingt schon daheim haben muss, wenn das Baby kommt und was noch ein oder zwei Monate warten kann?

Categories: Immer dieselbe Leier

Schweinchen ahoi!

Am Samstag feierte der Lieblingspunk seinen 30. Geburtstag. Als ich ihn fragte, welchen Kuchen er sich wünsche, wollte er mich wohl ärgern und sagte: „och, was mit Bacon und Sahne…“

Kein Problem, dachte ich, und bastelte ihm eine Schweine im Schlamm Torte 🙂

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Im Grunde genommen ist die ganz einfach: zwei Tortenböden mit einer Quarkcreme gefüllt und unzählige KitKats mit Nutella an den Rand geklebt. Die vorbereitete Ganache (ein aufgeschlagenes Schoko-Sahne-Gemisch) darüber verteilt und die Schweinchen in den Matsch gesetzt – fertig 🙂

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Die Schweine hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt, aber tatsächlich war es ganz einfach, die Viecher aus rosa gefärbtem Marzipan zu formen.

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Mit genügend Puderzucker war es auch nur halb so klebrig, wie man vielleicht denken könnte.

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Ein kleines Nacktbadeschwein musste auch sein – war klar, dass das dem Punk am besten gefiel,  oder? 😀

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Ich hab schon früher Motivtorten gemacht und weiß gar nicht mehr, warum ich eigentlich damit aufgehört habe? Leider kann ich euch keine Bilder mehr von der Herr der Ringe Torte oder dem Wolfskuchen zeigen :/ Aber meine Lust am Torten dekorieren ist jedenfalls wieder geweckt und die Schweinetorte ist garantiert nicht die letzte Motivtorte, an der ich mich versuchen werde 🙂

Categories: Immer dieselbe Leier

Osteopathie

Ich bin euch ja noch einen Bericht schuldig, ich war doch Montag beim Osteopathen 🙂

Nachdem ich den Propheten bei der Arbeit abgesetzt hatte, machte ich mich auf den Weg zum Geburtshaus. Als ich dort ankam, verließ grade eine frisch gebackene Familie das Haus und ich hatte prompt ein bisschen Herzchen in den Augen 😉 Bettina, eine Hebamme, empfing mich ganz lieb – leider ist sie nicht in meinem Team, ich könnte mir gut vorstellen, bei ihr zu entbinden, wir lagen schon auf einer Wellenlänge. Als sie mich bat, mich meiner Hose zu entledigen, war ich ganz froh, dass es doch schon relativ warm war *g* Sie sah sich mein Becken an und entdeckte die Schiefstellung, die auch der Orthopäde vor Jahren schon gesehen hatte. Ich hab nicht nur ein ziemliches Hohlkreuz, sondern auch eine leichte Skoliose – insgesamt bin ich rechtsseitig leicht „abgesackt“.

Sie drückte oberhalb des Beckens in meine Hüfte und musste auf der linken Seite schon recht fest zupacken, um überhaupt feststellen zu können, ob das jetzt Muskel oder schon Knochen ist, was sie da spürte – scheinbar ist der linke Beckenmuskel viel stärker ausgeprägt als auf der rechten Seite. Heute hab ich btw das Gefühl, sie hat mir da nen blauen Fleck gedrückt – sehen kann man nix, aber es fühlt sich leicht schmerzhaft an, wenn man darüber streicht…

Ich beugte und streckte mich nach ihrer Anweisung nach vorn und zurück, mal mit abgestütztem Bauch, mal ohne, und ziemlich schnell stand fest: mein Kreuzbein hakt rechts am Beckenknochen fest. Wenn man sich vorbeugt, müssen sich die Gelenke eigentlich gleich schnell bewegen, wenn ich sie richtig verstanden habe. Und bei mir tuts das eben nicht, daher der Druck auf den Ischias und die Schmerzen im Gelenk. Bettina holte eine Liege und bat mich, mich hinzulegen. Sie bewegte meine Füße und zog einmal ruckartig an meinem rechten Bein, um die Knochen zu lösen. Als sie im Anschluss mit mir auf Tuchfühlung ging und an mir herumschob, drückte und zerrte, war ich doch ganz froh, dass es noch nicht soooo warm war – hätte sonst ne leicht schwitzige Angelegenheit werden können *hust* 😉

So weit, so gut, dass war der körperlich anstrengende Teil. Im Anschluss kam dann aber doch der Teil, den ich an Osteopathie so esoterisch finde: Hände auflegen und Energien fließen lassen, von denen ich nicht weiß, woher sie stammen und was die in mir bewirken. Ich bin ja nun bekanntlich Christ und steh nicht so auf Dinge wie Chakren lösen, Reiki und so – dementsprechend war ich wohl auch nicht ganz so entspannt, wie Bettina es gern gehabt hätte 😉 Aber nun ja, man kann nicht alles haben *g*

Ob nun mit gelösten Chakren oder ohne – scheinbar hat die Stunde ganz gut geholfen, jedenfalls sisnd meine Beschwerden nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Heute morgen hatte ich zwar Schmerzen in der rechten Hüfte, ich nehme aber mal an, dass das reiner Druckschmerz war und nichts mit dem Ischias zu tun hatte. Memo an mich: nur noch mit Stillkissen schlafen.

Categories: Dein Anblick

Ischias

So langsam fangen sie an, die nervigen Wehwehchen. Hab ich bisher trotz „Eis, ich muss unbedingt Eis essen“ Phase (5 Liter in einer Woche *hust*) dennoch nur vier Kilo zugenommen, machen sich diese vier Kilo so langsam aber sicher bemerkbar.

Lange laufen? Frau Federschwarz fängt das Humpeln an. Bücken, um nach dem Futternapf der Katze zu greifen wird immer beschwerlicher, beim Duschen mal eben das Bein anwinkeln geht nur noch, wenn ich den Oberschenkel am Bauch vorbei schiebe 😉 Ich sitz halt auch den lieben langen Tag am PC, das rächt sich dann abends, wenn ich ins Bett gehe. Glücklicherweise bin ich eh Seitenschläfer, von daher vermisse ich das auf dem Rücken liegen so gar nicht. Das Stillkissen (hab ich euch das schon gezeigt? Ich muss mal ein Bild davon bloggen, ebenso wie von der coolsten Spieluhr ever) ist mein bester Freund. Am Anfang kam es mir unmöglich groß vor, sehr unbequem und ich wusste absolut nicht, wie man denn bitte mit Stillkissen im Arm schlafen könne. Jetzt ist das ganz einfach: Zipfel unter den Bauch geklemmt, den Rest zwischen die Beine, fertig – sieht absolut bescheuert aus, ist aber herrlich bequem.

Anfang der Woche ereilte mich beim Bad putzen der Nestbautrieb und ich schrubbte die Fugen. Mit nem Topfschrubber. Ich. Die Fugen. Ihr merkt, ich kann es selbst nicht fassen und fragte auch erstmal bei Twitter, ob das normal sei oder ob ich mich jetzt einweisen lassen könne :mrgreen: Das gehört zur Reihe „Dinge, die dir jede Schwangere erzählt, von denen du aber nie glaubst, dass es dir mal passieren würde“ und ist ebenfalls einen extra Artikel wert. (Memo an mich selbst: mehr bloggen!) Nun, unser Bad erstrahlt jetzt in frischem Glanze, ich selbst strahle, wenn ich den feinen Zitronenduft des Putzmittels rieche und der Prophet überlegt heimlich, ob er mich nicht doch einweisen lassen solle 😉 Allerdings rächte sich die Aktion dann gestern doch sehr, als ich ein derart starkes Ziehen im Bauch hatte, dass ich kurzzeitig an vorzeitige Wehen dachte. (Wie fühlen die sich eigentlich an?) Liegen ging gar nicht, sitzen auch nicht und stehen tat auch weh – letzten Endes war ich abends dann ganz froh, wieder daheim zu sein. Irgendwann nachts saß ich dann in einer eher merkwürdig zusammengekrümmten Position auf dem Sofa und war glücklich, einfach irgendwie Luft zu kriegen. BH’s sind in so einer Situation btw Teufelszeug. Ganz sicher.

Glücklicherweise war gestern auch Vorsorgetermin bei der Hebamme und als ich ihr erzählte, dass ich Beschwerden mit dem Ischias habe, fragte sie mich, ob ich schon mal an Osteopathie gedacht habe? Ich geb gern zu, dass ich da eher skeptisch bin. Eine Freundin wurde mit ihrem Neugeborenen auch dahin geschickt und was sie so erzählte, war nicht so ermutigend. „Ja und was macht der dann?“ „Na der guggt sich das Kind an.“ „Ja, aber wie denn?“ „Na, der guggt halt.“ Ja danke, vom gucken allein werd ich meine Schmerzen aber auch nicht los 😉 Sie dachte sich dasselbe und ging mit dem Kind dann lieber zur Krankengymnastik *g* Osteopathie hat für mich irgendwie den Beiklang von Esoterik, und da steh ich bekanntlich gar nicht drauf. Aber Anne, meine Hebamme (also, eine meiner Hebammen, ich hab da ja drei von) klang so überzeugt, dass ich es dennoch mal versuchen werde. Am Montag fahr ich also wieder ins Geburtshaus, zu einer der Hebammen aus dem andrem Team. Die hat ne osteopathische Ausbildung und wenn sie mir nur ein paar Tricks zeigen kann, wie ich die nächsten 15 Wochen halbwegs schmerzfrei rumkriege, bin ich schon zufrieden 😉

Categories: Dein Anblick