Vertrauen

„Warum habt ihr kirchlich geheiratet?“ wurde der Prophet letzte Woche gefragt. Als er antwortete, dass wir Christen seien, bekam er ein überraschtes „So siehst du aber gar nicht aus!“ zu hören. Wir fanden das urkomisch und fragten uns, wie denn der typische Christ wohl aussieht 😉

Heute vor 10 Jahren habe ich mich entschlossen, auch zu dieser Truppe zu gehören. 10 Jahre Christ-sein. (Davon hab ich 5 Jahre lang gar nichts von Gott wissen wollen und nur etwa 2,5 Jahre auf das gehört, was er mir sagte.) Seit 10 Jahren begleitet mich mein Taufvers, und oft war er mir ein Trost.

Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei.

(Römer 8, 28/29)

Pures Gottvertrauen, dass alles, was passiert, ein Gutes hat, dass alles, was uns passiert, ein gutes Ende nehmen wird. Nie war es wichtiger. Und nie fiel es mir schwerer als in dieser Zeit.

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