Rubensfrau. Oder so.

Das Tolle an der Schwangerschaft ist ja, dass ich mich tatsächlich viel selbstbewusster auch an engere Klamotten traue. Ich kann jetzt meine überflüssigen Pfunde nämlich einfach als Babybauch tarnen *mihihi* Sollen sie doch alle komisch guggen, mir doch egal 😀

Ich war ja schon immer eher Marke „Pummelfee“ als „schlanke Elfe“, aber bisher hatte ich keine Probleme, passende Klamotten zu finden. Bei der Umstandsmode sieht das aber irgendwie anders aus. Tatsächlich zwicken meine Hosen schon seit zwei Wochen, der Knopf wurde ganz unelegant mit einem Gummiband überbrückt und ein längeres Oberteil drüber gezogen. Dummerweise hat die Methode einen Haken – sie funktioniert nicht mehr. Meine Jeans sitzt nicht mehr richtig, bleibt einfach nicht da, wo sie hingehört – und beim längeren Sitzen kneift sie eben doch. Es nützte also nichts, eine Umstandshose musste her. Und an dieser Stelle einmal eine Frage an alle Modemacher:

Warum glaubt ihr bitte, dass ALLE schwangeren Frauen auf hautenge Skinny-Röhrenjeans abfahren? Wir sind durch gefühlt 50 Läden gerannt und waren ungelogen 3,5 Stunden unterwegs, bis ich auch nur eine Hose in der Hand hatte, die zumindest boot cut war. Bitte überlegt doch mal – schwangere Frauen bekommen nicht einfach nur einen dicken Bauch. In den meisten Fällen lagern sie auch Wasser ein – in den Händen, in den Füßen und ja, auch in den Beinen. Man wird einfach insgesamt rundlicher – zum Geier, ja, nicht nur meine Brüste wachsen, mein Hintern wird ebenfalls größer! (Ich vermute, er tut das in dem verzweifelten Versuch, ein Gegengewicht zu bilden, damit ich nicht einfach vom Gewicht meiner Brüste nach vorne gezogen werde.) Klar werdet ihr bei den meisten Umstandssachen diese Veränderungen schon mit eingerechnet haben, aber die Hosen, die ich heute in der Hand hatte, waren fast alle vom Typ „normal geschnitten, aber der Bund ein wenig tiefer und dann einfach nen Stoffschlauch oben dran genäht“. Wobei „normal geschnitten“ hier selbst bei meiner doch eher großzügen Maße jenseits der 40 bedeutete, dass es ziemlich genau drei Schnitte gab:

  • skinny
  • hauteng
  • und „muss mit dem Schuhlöffel angezogen werden“

Selbst wenn ich da JETZT noch reinpasse (ich bin ja schließlich erst Anfang vierten Monats), glaubt ihr allen Ernstes, dass passt in zwei Monaten noch? 😯  Glücklicherweise haben wir dann doch noch eine Hose gefunden, die mir zusagte, auch wenn ich gern ein noch weiteres Bein gehabt hätte. Aber man kann eben nicht alles haben 😉

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