chronisch #2

(Das verkommt ja zum Jammerblog hier – aber momentan hab ich keinen andren Content, Advents- und Weihnachtsdeko gibts erst zum Wochenende, gebacken habe ich auch nicht und auch sonst ist ziemlich wenig los grad.)

Sagte der Arzt was von „mildem Antibiotikum“, „quasi die Kinderdosis“? Sagte er. Stimmt aber nicht. Fakt ist: laut Beipackzettel darf das AB „nur verabreicht werden, wenn effektivere und risikoärmere AB oder Chemotherapeutika nicht einsetzbar sind.“ (Ja, ich weiß, im Beipackzettel steht alles mögliche, weil die Hersteller sich absichern wollen, aber das Wörtchen Chemotherapeutika kam lustigerweise nicht mal ansatzweise in den Zetteln der andren AB vorher vor. Auch Langzeitnebenwirkungen wie Asthma, Lungenfibrose etc sind nur beim aktuellen Mittel zu verzeichnen – möchte ich wissen, was ich da genau schlucke?) Seit knapp einer Woche nehme ich das Zeug jetzt. Die ersten zwei Tage ging es gut, dann kamen migräneartige Kopfschmerzen, Müdigkeit, leichte Desorientiertheit. Die Migräne wich leichtem Kopfschmerz, dafür habe ich heute nacht nur 4 Stunden geschlafen, weil mir nach der Einnahme der Tabletten schlecht geworden ist. Heute morgen gehts einigermaßen – mal abwarten, wie sich das den Tag über so entwickelt. Glücklicherweise darf ich ab Samstag drastisch reduzieren und nehme dann nur noch eine Tablette am Tag. *yay*

(Und immer wieder kommt mir das Gespräch in den Sinn, in dem der Arzt sagte,  „das sei kein Krebs, aber“. Ein „aber“ nach „das ist kein Krebs“ will ich aber nicht, denn ein „aber “ nach „das ist kein Krebs“ ist grundsätzlich nicht gut. Sind sechs Wochen lang ohne Kontrolle nicht zuviel Zeit? Was, wenn sich da tatsächlich grad was bösartiges entwickelt? Schweig, Dramaqueen!)

Categories: Dein Anblick