Papa

In drei Tagen wärst du 62 geworden. Und während alle an diesem Tag nur an Muttertag denken, wirst du mir besonders fehlen. Großes Familienfest ist geplant, eine Kommunion, Muttertag und dein Geburtstag wären auf einen Tag gefallen – wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Ich bin traurig. Traurig bei dem Gedanken, das du weg bist. Das du in dem Wissen gestorben bist, dass ich in einer unglücklichen Beziehung bin. Das du nicht mitbekommen hast, was sich in meinem Leben alles verändert hat. Das ich heiraten werde. Stell dir vor, ich heirate! Der Prophet hätte dir gefallen, Papa. Ich hätte so gern gehabt, dass du mich zum Altar führst. Ich hätte so gern auf meiner Hochzeit mit dir getanzt.  Hätte dir so gern deine Enkelkinder in den Arm gelegt. Du warst so ein toller Opa.

Du fehlst mir und ich möchte weinen.

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