Die Sache mit den Einladungen

Und dann war da heute noch die Sache mit den Einladungen. Da wir an einem Wochenende sowohl standesamtlich als auch kirchlich heiraten, stellte sich die Frage, wir wir das mit den Karten handhaben sollen. Für uns war klar: es gibt gesonderte Einladungen für alle drei Fälle: kirchliche Feier, standesamtlich und eben für jene, die bei beiden Tagen dabei sind (Familie halt.)

Das bedeutet, drei Arten von Karten machen. Ich texte ja gern, das war also im Grunde genommen kein Problem, der Text für die mittelalterliche kirchliche Burghochzeit war auch sehr schnell fertig. Was aber für die Familie? Irgendwo einen kleinen Satz nach dem Motto „standesamtliche Trauung ist dann halt da und da“ eindrucken fand ich doof – es hätte die Struktur der Einladung völlig versaut und ja, in sowas bin ich dann auch perfektionistisch, das soll alles bittedanke passen :mrgreen:

Schwierig gestaltete sich auch die Frage nach der Einladung für all die Freunde, die wir zwar gern auch bei Burg dabei hätten, die wir aber schweren Herzens budgetbedingt nur für Freitag einladen konnten (oder wollten 😉 ). Die Frage warf in meiner Timeline erstaunte „wie, extra Einladungen?“ auf *lach* Ich googelte mal ein wenig hin und her – scheinbar wird die Frage öfter diskutiert, als wir dachten 😉 Ist es wirklich so unüblich, zur standesamtlichen Hochzeit schriftlich einzuladen? Klar, uns ist die kirchliche wichtiger, aber wenn ich dort nun mal nicht mit allen feiern kann, so sollen die Freunde doch auch was davon haben und zumindest mit einem hübschen Kärtchen zum Standesamt mit anschließendem Umtrunk geladen werden.

Wir haben nun also einen Text entworfen, der auch durchaus als Einleger für die Karten der Familie durchgeht und dennoch hübsch genug für eine „richtige“ Einladung ist.

(Ja ich weiß – über was Frau sich so alles Gedanken macht… Dafür gibts keine Gastgeschenke, so 😛 )

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