*pieps*

Ganz schön lang her, mein letzter Eintrag. *hust*

Alles gut hier, aber es lebt sich so schnell dahin. Seit 4 Wochen wohnen wir jetzt hier, im Stadtviertel, das als Ghetto verschrien ist. Wir leben hier gut, uns geht es gut, wir leben hier gern. Ich muss jedes mal ein wenig grinsen, wenn ich zum Netto gehe, der direkt vor der Tür liegt. Ich denke dann an Frau Nessy mit ihrem Ghettonetto und frage mich, ob die Gute wohl ein Patent auf den Begriff hat? 😀

Eingerichtet sind wir. Komplett. Vorhänge und Gardinen fehlen noch, aber auch da fällt uns noch eine Lösung ein. (Die Wände lassen bohren nicht zu, nach 1 cm klirrt der Bohrer auf Stahl. Ich weiß nicht genau, WAS hier verbaut wurde, aber wir kriegen partout keine Löcher in die Wände.) Gestern kam die Teekiste an, und ersetzt nun endlich die Umzugskisten, die wir bislang als Couchtisch genutzt haben. Und ich bin stolz. Stolz auf unsere Wohnung, die wir innerhalb kürzester Zeit komplett eingerichtet haben und für die wir nur Komplimente bekommen. Wie hübsch wir wohnen, wie schön das eingerichtet sei alles.

Die Mäuse haben den Umzug ganz prima überstanden und sich gut eingelebt. Auch die Katze lässt sie komplett kalt, selbst wenn diese mit ausgefahrenen Krallen an das Glas springt. Katze? Ja, mit dem Einzug kam 2 Wochen später dann auch die Katze des Propheten. Diese Katze und mich, uns verbindet eine Art Hass-Liebe. Wer mich kennt, weiß, dass ich Tiere mag. Aber bitteschön, das Fell dieser Tiere soll auch bei denen bleiben, und möglichst nicht an meinen (immer noch vorwiegend schwarzen) Klamotten hängen. Das war bei der Prophetenkatze erst mal gar nicht der Fall. Stress und Nährstoffmangel brachten dieses Fellbündel dazu, dauernd Haare zu verlieren. Drei mal gestreichelt, schon hatte man fünf Hände Fell in der Hand. Man konnte ihr die Haare quasi büschelweise vom Körper sammeln. Da ich sowohl Katze als auch meine Klamotten retten wollte, recherchierte ich ein wenig im Internet. Taurin-Mangel, stand da. Minderwertiges Futter. Futterumstellung, alles klar. Wir kauften also gutes Futter ein – was die Katze natürlich nicht mal mit dem A*sch anschaute. War klar, oder? :mrgreen: Drei Dosen hats gebraucht, bis wir raushatten, dass a) Napf hinstellen und nach einer Stunde wieder wegnehmen, egal ob die Katze gefressen hat oder nicht, nicht klappt und b) zuviel Fressen im Napf die Katze dazu verleitet, mit dem Futter zu spielen. Seit wir weniger füttern und der Napf den ganzen Tag zugänglich ist, klappt es mit dem Fressen. Widerwillig zwar teilweise, aber hey, die Katze frisst 😀 An die Katzenhalter da draussen: was hat es zu bedeuten, wenn die Katze am Napf rumscharrt? Erst dachten wir: „bäh, schmeckt mir nicht, gib mir das Futter, dass ich gewohnt bin“. Seit sie das Futter jedoch frisst, scharrt sie, frisst, scharrt wieder. Geht weg, kommt zum Napf, scharrt, frisst, scharrt, geht wieder weg. Was will uns das Vieh damit sagen? 😯 😀

Ich hoff, ich besieg meine Blogfaulheit und lass jetzt wieder öfter von mir hören 🙂 Da gibts noch ein Stöckchen von Frau Perle, das unbedingt beantwortet werden muss, Strickcontent wartet darauf, gebloggt zu werden und auch von den Hochzeitsvorbereitungen kann ich erzählen. (Laufen mies. Fragt nicht. Vielleicht sollte ich das doch besser nicht bloggen 😉 )

Categories: Kein Weg zu weit