(k)Einbruch #Ende

Aus, schluss, vorbei. Die Sache hat ein Ende *yay*

Gestern waren wir in der Wohnung, haben ausgeräumt, was dem Propheten gehörte und dank Fusselrolle sämtliche Katzenhaare entfernt, die noch zu finden waren. Um 17 Uhr kam der Vermieter und die Wohnungsübergabe fand statt. Er guggte nicht schlecht, dass der Prophet eben nicht allein war, und noch dümmer guggte er, als er a) die sauberen Rollos und b) das Übergabeprotokoll sah.

Es waren halt Katzenhaare an den Raffrollos, die Fellnase hockt eben gern auf der Fensterbank. O-Ton Vermieter: Sind die neu? Ich so: Nein. Nur gesäubert. Ich verbiss mir ein höhnisches Grinsen, als er an den Rollos roch. Kein Witz! Dann blubberte er was von wegen, die Rollos wären ja komplett weiß gewesen von Haaren und bla. Der Prophet und ich dachten uns unseren Teil und nickten und lächelten und nickten und…

Wirklich Zeit, groß zu reden, ließ ich dem Typen dann aber nicht, scheuchte ihn quasi vom Schlafzimmer direkt ins Bad (Das Badezimmer! Da müssten sie noch nachsehen!) und von dort zurück in die Küche, zum Übergabeprotokoll. Bei dem Telefonat mit der Firma, die ja die Miete zahlt, klang das noch ganz anders. Übergabeprotokoll? Ach was, brauchen wir nicht, das geht doch ganz schnell *jovial tu*. Er hatte wohl damit gerechnet, das der Prophet nix dabei hat und vor allem, dass er allein sei. Da wir aber ja zu zweit waren, konnte der Typ nicht so, wie er wohl wollte, und ergab sich dann auch recht schnell seinem Schicksal. (Er so: Das ist ja perfekt vorbereitet hier. Ich so: *lächel* Ja. Ich hab sowas gern ordentlich damit du uns nicht noch mehr ans Bein flicken kannst du Arsch) Dann motzte er noch wegen dem Kühlschrank (angeblich sei der übergelaufen (???) und habe einen Wasserschaden verursacht. Man habe den ganzen Schrank ausbauen müssen, um das alles trocken legen zu können. – Nee, ist klar. Wir nickten und lächelten und nickten…) und den Stühlen, die hatten am billigen Kunstleder nämlich Schrammen abbekommen. Überlegen sie sich da was! *Versuch, einen Befehlston anzuschlagen* Ja, lächelte ich, klären sie das doch am Besten mit der Firma, die haben ja eine Kaution hinterlegt, da hat Herr Prophet überhaupt nichts mit zu tun.

Noch 3 Minuten Smalltalk, Protokolle unterschreiben (Drei? Ja, eines für sie, eines für mich und eins für die Firma, sagte der Prophet. Oh, ja, ist gut, sagte der Vermieter) und schwupp, waren wir draußen. Eine Stunde nervliche Vorhölle, aber jetzt ist endlich Ruhe.

Und alle so: YAY!!!

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