Monk

Ihr kennt ihn alle, den Privatdetektiv Adrian Monk, oder? Etwas neurotisch, so umschreibt ihn Wikipedia. Ein wenig seltsam, so würde ich sagen. Nicht im „schlimmen“ Sinne, wohlgemerkt. Wir alle haben unsere Ticks und kleinen Neurosen. Ich hab mich gestern mit dem Propheten darüber unterhalten, als ich zufällig in die Serie reinzappte, und musste ein wenig in mich hineingrinsen. Ich hab durchaus auch „monk’sche Macken“ 😉

Zum Beispiel zähle ich Treppenstufen – aber nur, wenn ich die Treppen hinauflaufe. Runter geht ohne zählen. Und auch nicht alle Treppen – die bei mir daheim nicht, die auf der Arbeit dagegen IMMER.

Ich kann nicht schlafen, wenn meine Schultern nicht von der Bettdecke bedeckt sind – selbst im heißesten Hochsommer werde ich da liegen und mir eine Ecke der Decke über die Schulter ziehen.

Und wehe, meine Füße ragen über der Matratze hervor – geht gar nicht. Ob das so eine „Urangst“ aus Kindertagen ist? Die Angst vorm Monster unterm Bett?

Ich setze mich nicht auf Stühle, von denen kurz vorher ein Fremder aufgestanden ist, dessen Körperwärme ich noch spüren könnte. Das finde ich eklig. Wenn ich dagegen die Person kenne, ist es okay.

Und bei euch – was habt ihr für Macken und Neurosen? :mrgreen:

(Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich möchte mich hier keineswegs über die Menschen lustig machen, die wirklich unter Zwangsneurosen leiden. Es ist schlimm, wenn man so unter den Dingen leidet, dass das eigene Leben erschwert wird. Neurosen sind nicht lustig, wenn man sie nicht steuern kann.)

Categories: Immer dieselbe Leier