spielend lernen mit den vier Detektiven

1000 Dank an die allerbeste Hella, die mir Donnerstag erklärte, die vier Fälle würden den Kindern in der Montessoripädagogik nahegebracht, in dem die Kids sich die Kasus als vier Detektive vorstellen.

Mit solchen Bildern lernt es sich gleich viel leichter. Ich stell mir jetzt die vier Fälle ebenfalls als Detektive vor, die einen Kriminalfall lösen wollen. So richtig ausgestattet mit Sherlock Holmes Mütze und Pfeife streifen sie durch die Gegend und stellen verschiedene Fragen.

Herr Nominativ fragt, WER sie gerufen hat und WAS passiert ist

Herr Genitiv fragt, WESSEN Spuren er gefunden hat

Herr Dativ fragt, WEM etwas gestohlen wurde

Herr Akkusativ wüsste zu gern, WEN oder WAS sie suchen

Und damit sie den Fall schneller lösen, stell ich ihnen auch noch schnell vier Spürnasen an die Seite:

die Hunde lokal, temporal, kausal und modal – denn diese Adverbien fragen nach den Umständen des Geschehens – wann, wo, warum und wie?

lacht nicht, ich find das total sinnvoll grad :mrgreen: (und ja, zuviel lernen macht weich in der Birne)

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Lernstrategien

Strategie 1: die „ich muss lernen also putze ich methode“

Effizienz: gleich null, denn – nun ja, man lernt ja nicht. Allerdings ist die Wohnung danach sauber, ein angenehmer Nebeneffekt

Strategie 2: die „ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe“ Methode

Effizienz: Ich stecke grade mitten in der Testphase – es ist lange her, das ich richtig lernen musste und ich kann mich einfach nicht überwinden, _richtig_ anzufangen

Strategie 3: die „ich schreibe alles immer und immer wieder auf und hoffe, dass was hängen bleibt“

Effizienz: die Methode, mit der ich tatsächlich am besten umgehen kann. Alles aufschreiben, verschiedene Blöcke nutzen, verschiedene Farben (ihr wisst ja, Frauen studieren nicht, die malen *hust*), den Text immer mehr und mehr verknappen

Strategie 4: die „ich nehme mir den Lernstoff als Mp3 auf und höre ihn, während ich etwas anderes tue“ Methode

Effizienz: vielleicht sollte ich das mit Strategie 1 kombinieren, das könnte wirklich etwas bringen *grübel* wobei ich eher nicht der Typ bin, der via Vorlesen wirklich lernt

Strategie 5: die „ich werde kreativ und mache etwas auf den ersten Blick völlig unsinniges mit dem Lernstoff“

Effizientz: Ich habe mir bereits ein PuzzleSpiel aus Karteikarten gebastelt, aber das mit dem gesamten Lehrstoff zu tun wäre einfach zuviel des Guten. Nun wissen die meisten von euch ja, das ich Rollenspieler bin und zudem sehr gern Fantasy mag. Also werde ich die Idee einer Studentin umsetzen („Ich habe mir letztes Semester danach vor lauter Frust ein Märchen geschrieben, wo der Held gegen das Alliterations-Monster kämpfen muste“) und mir eine Welt basteln, in welcher meine Heldin verschiedene Quests zum Thema Grammatik erledigen muss. Vielleicht bringt mich das zumindest auf Trab, mich mit dem Stoff zu beschäftigen – mittlerweile fängt Strategie 2 ja auch an zu wirken.

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piep

ich bin noch da. allerdings im moment eher blogunlustig. es passiert auch nicht so wahnsinnig viel zwischen arbeit, uni und lernen für grammatik. kommentierfaul bin ich auch wie eh und je *hust* naja… ich hab im moment auch den kopf voll mit substantiven, verben, adverbien etc

am 5. ist die klausur und ab da bin ich dann denke ich auch wieder richtig da 🙂

*wink*

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Guter Rat

der eindeutig beste Ratschlag heute kommt vom geschätzten Herrn MiM:

Vielleicht sollte ich das wirklich mal probieren – es würde zumindest kurzzeitig für Ruhe sorgen…

 

_live aus der Grammatik-Vorlesung

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Dialog der Woche: Dildo Spaß

oder: Good vibrations!

Die Woche ist erst einen Tag alt, und schon habe ich ihn, meinen Dialog der Woche.

Auf der Arbeit wollte eine Kundin den Vibrationstrainer zurückgeben. Grund: Sie habe nicht gewusst, dass der Trainer nicht geeignet sei für Frauen, die Spirale tragen. (Das Teil virbriert vertikal und dieses Rütteln kann halt die Spirale lösen) Mein Kollege, der für solche Reklamationen zuständig ist (also, alles, was irgendwie mit der Spedition geliefert wird halt) grinste und erzählte uns den Fall. Er grinste ziemlich dümlich, also, in der Art, wie ein vorpubertärer JKunge beim Sexualkunde Unterricht grinsen würde, aber nun gut Als er kein Kichern von uns hörte (es saßen nur Frauen um ihn rum) stutzte er und fragte:

Sagt mal Mädels- dann dürfen Frauen mit Spirale ja auch eigentlich keine Dildos benutzen oder?

In das kollektive seidochnichtimmersokindischdubist schließlichVatervon3Kindern Seufzen rief eine Kollegin frech grinsend:

Das is ja totaler Quatsch, das vibriert ja ganz anders!

Ohrenbetäubende Stille.

Ich konnt nicht mehr und brach in haltloses Kichern aus, das in einem Lachflash sondergleichen endete. Als ich wieder Luft bekam, klärte ich den Kollegen auf, das Dildos im Allgemeinen GAR NICHT vibrieren würden 😎

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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