Puschelcontent

Grund für meine PC-Abwesenheit (wink den Damen im Twitter) war übrigens dieser kleine plüschige Kerl hier:

Jedesmal, wenn ich mich an den Rechner setzen wollte, hopste er auf die Tastatur, ungefähr so:

und quakte rum, das der PC ja gaaaar nicht gut für meine Schulter sei und außerdem sei er doch noch nicht fertig und ich solle doch jetzt – bitteschön! – weiter stricken und ihn beenden. Also tat ich ihm den Gefallen und was soll ich sagen – hübsch isser, gell?

Fehlt nur noch ein Name, was meint ihr?

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so sinnlos

Letztes Wochenende gab es einen schweren Unfall bei uns im Ort. Während ich mit meinen Freunden den Junggesellenabend eines befreundeten Pärchens feierte, starben keine 1000 Meter Luftlinie weiter 4 junge Menschen im Alter von 16 – 26, eine weitere landete schwer, der letzte lebensbedrohlich verletzt im Krankenhaus.

4 Menschen, die ihr Leben lassen mussten.

6 Menschen, die genau wie wir gefeiert haben (oder feiern wollten, da sind sich die verschiedenen Zeitungen nicht sicher) und von denen 4 Leben aprupt endeten.

Aufgrund einer Dummheit. Aufgrund einer wirklich wirklich wirklich großen Dummheit, für die ich absolut kein Verständnis habe.

Die 4 Menschen waren nämlich nicht allein – sie saßen zu 6 in einem Auto. Noch dazu unangeschnallt. Hinten drei, auf dem Beifahrersitz 2, wenn man den Artikeln glauben darf, die man so im Internet findet. Der offizielle Feuerwehrbericht (den man auf der Homepage nachlesen kann) besagt, dass die Mannschaft gegen halb 1 ausrückte, da bei einem Verkehrsunfall Personen im Fahrzeug eingeklemmt worden seien.

Auf der Seite ist ein Foto des Wagens, aus der Vogelperspektive gezeigt. So wie das Auto aussah, müssen sie minimum 100 Sachen drauf gehabt haben – in einem Tempo 30 Wohngebiet. Zuerst gegen den verkehrsberuhigenden Blumenkübels gerammt verlor der Fahrer wohl die Kontrolle und rauschte mit vollem Tempo gegen einen Baum. Vom Auto war nicht mehr viel über, die Motorhaube ist bis zum Schiebedach eingedrückt auf dem Foto.

Vier Menschen, deren Leben dahin ist. Sinnlos vergeudet weil sie nicht auf die Verkehrsregeln geachtet haben. Unklar ist, ob der Fahrer getrunken hatte oder nicht, aber das ist angesichts einer so sinnlosen Tragödie wohl auch irgendwie nebensächlich. Auch Nüchternheit hilft einem nicht weiter, wenn man seinen PKW mit über 100 Sachen um einen Baum wickelt.

Nein, die 6 tun mir nicht leid – sie waren dumm und es folgte eine traurige Konsequenz.

Die Familien, die Feuerwehr, die Ersthelfer – DIE haben mein volles Mitgefühl.

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hm

nach einer Woche ist zwar die Entzündung soweit abgeklungen, dass meine Finger nicht mehr taub werden wenn ich arbeite, aber dafür macht mir jetzt der Rücken zu schaffen. Gestern konnte ich 8 stunden durcharbeiten und bin danach noch zum Arzt gehuscht. Der hat mir dann (mal wieder) eine Spritze verpasst (die Entzündung sitzt noch immer genau da wo sie letzte Woche auch schonwar) und heute hatte ich nach 4 Stunden die ersten Muskelstiche im Nacken. 2 Stunden später stand mein Nacken quasi kurz vorm Exodus und ich war sehr froh, das ich eher heim gehen durfte. Dämliche Schonhaltung.

Und jetzt hader ich mit mir, ob ich mich wieder krank schreiben lasse oder nicht. Klar, auskurieren ist wichtig, besser so, als dass ich das verschleppe – aber es sieht auch richtig blöd aus, erst arbeiten zu gehen und sich dann für den Rest der Woche krank schreiben zu lassen.

Also habe ich mich heute vom Metaller mit Tigerbalm einreiben lassen und mich dick eingemummelt. Ich hoffe, es geht dann morgen besser.

Meine Kollegen sagen alle, ich soll wieder zum Arzt gehen, ich soll a ufpassen, ich soll das nicht verschleppen.

Ich hab aber nicht richtig Schmerzen und zu Hause fällt mir die Decke auf den kopf. Erst gehts ja auch auf der Arbeit, aber nach einer Weile verschlimmbessert sich dann mein Zustand. Die Schulter selbst tut nicht weh, aber die Muskeln drumherum verkrampfen.

und nu?

(einer meiner Teamleiter sah mich prüfend an und fragte, ob ich Stress hätte. Ob ich delegieren könne. Ob ich meinen Stress abgeben könne. Denn Schwierigkeiten mit der Schulter/dem Rücken deuten darauf hin, dass man eine große Last mit sich rumschleppen würde. tja. *hust*)

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aua

Strom ist übrigens nur soweit ne feine Sache, wenn er nicht direkt bei einem selbst angewendet wird.

Im Klartext: Schulter immer noch im A*sch, Spritze mit drölfzigtausend Millilitern irgendwas direkt in den Muskel *urgs* und dann schön 10 Minuten Reizstrom.

Immerhin, die Finger kribbeln nicht mehr. Dafür zieht jetzt der Schultermuskel bei jeder Gelegenheit und ich danke Gott kein bisschen dafür, das er mir ein volles C-Körbchen geschenkt hat. So ein volles C-Körbchen ist nämlich schwer -.- Klar gibt es da gewisse stützende Kleidungsstücke, aber da hätte ich dann den Träger, der mir auf den Muskel drückt, denn so ein volles C… Ich seh schon, ihr habt verstanden *seufz*

Wenigstens hab ich nicht direkt Schmerzen, nur so ein hökscht fieses unangenehmes Zuppeln und Ziepen *hmpf*

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Abschied

von meiner liebsten Kollegin 🙁

Während dieser Artikel erscheint, sitzt sie in der Firma und bearbeitet ein letztes Mal E-Mails. *seufz*

Wir haben vor 2 Jahren zusammen angefangen, haben uns durch Schulungen gekämpft, haben mit Kunden diskutiert, gelacht und geschimpft. Wir wurden (und werden teilweise) immer miteinander verwechselt, und daran ändern auch die schicken Namensschilder nichts, die wir seit neuestem tragen. Bevor wir auf Kunden losgelassen wurden, haben wir uns nachmittags nach der Schulung getroffen und regelrecht geübt. Uns gegenseitig abgefragt und Gespräche durchgespielt.

Ich werde nie ihren panikartigen Blick auf die Uhr vergessen, und ihr verschmitztes: „Woah! In zwei Stunden haben wir Feindkontakt!!!“ Sie wird nie das Gänseblümchenlied vergessen, das ich ihr beigebracht habe und mit welchem sie mich zum Wahnsinn treiben kann.

Wir haben zusammen die ersten Gespräche geführt, haben zusammen einem anderen Team ausgeholfen als es da regelrecht „brannte“, haben zusammen Kollegen überprüft, ob sie richtig mit den Kunden umgehen. Sind gemeinsam in ein weiteres Team gewandert und haben uns da unseren Platz erkämpft.

Und jetzt geht sie fort und macht ab dem ersten Mai ihr Referendariat. Ich wette, sie gewinnt den „wer treibt wen zuerst in den Wahnsinn“-Wettbewerb mit ihren Schülern 😉

Und was wäre ein erster Schultag ohne Schultüte? Gefüllt mit allem, was man so am ersten Schultag als Mathe- und Physiklehrerin braucht:

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