Auf gehts

ein weiteres Date mit dem Herren in weiß…

Diesmal werd ich hoffentlich nicht nur meinen Mund aufmachen – sondern meinen Mund aufmachen Sagen, wie scheiße ich mich das letzte Mal gefühlt habe. Sagen, das ich keine Angst mehr vorm Zahnziehen hatte, aber das ich jetzt Angst habe. Vor dem Bohren. Vor dem Gefühl. Dem Geräusch. Sagen, wie lang ich das letzte Mal gewartet habe und sagen, das 90 Minuten trotz Termin hbaen einfach nicht drin ist. Dass das meine Nerven zerfetzt.

Mal sehen

EDITH: heute alles anders 🙂

Ich kam 15 Minuten vor meinem Termin an und wurde nett begrüßt. Auf die Frage, ob das Helferlein meine Karte bräuchte kam ein lächelndes neinnein, haben wir ja schon dieses Quartal, oder? Und ich meinte grinsend (GRINSEND!!! Beim ZAHNARZT!!!) „desöfteren, ja.“ Und kaum saß ich, wurd ich auch schon reingerufen. (VOR meinem Termin) Es war das nette Helferlein da, was mich beim letzten Mal so verdutzt angeguggt hatte. Ich hab nett mit ihr geplaudert und ihr erzählt,das ich das letzte mal ja 90 Minuten hab warten müssen. Sie fragte dann „aber es sollte doch selbstverständlich sein, das Menschen mit Termin erst dran kommen?“ und pflichtete mir bei. Als der Arzt dann reinkam, war ich grad auf dem Weg zu meiner Tasche. Er fragte, wo ich denn hinwolle, ich meinte, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nicht doch meinen Mp3 Player brauche. Hab dann doch meine Angst mit ihm besprochen. Ihm quasi das Gleichnis vom Reh im Scheinwerferlicht erzählt (Zitat: „Ich könnte auch auch sagen, ich bin das Kaninchen und sie sind die Schlange“ und dabei selbst lachen müssen.) UND ich hab ihm gesagt, das ich ja quasi schon das Gefühl hätte, das er gar nicht mehr glaubt, das ich Angst hab, weil ich immer so locker bei den Spritzen bin. Und er beruhigte mich und sagte, ich weiß ja das sie Angst haben, ich glaub ihnen das auch. Und als ich dann Metallica ganz laut drehen konnte in meinem Mp3 Player hab ich die Füllung auch überlebt ♥

Übermorgen dann das nächste Date

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